Agile Strukturen für turbulente Zeiten.
Wohin der Blick derzeit geht: Autoindustrie, Elektrotechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Rüstungsindustrie usw. – die Unternehmenswelt verändert sich immer schneller und radikaler. Externe Einflüsse wie globale Krisensituationen, konjunkturelle Schieflagen, unklare Handelsbedingungen und vieles mehr stellen das Management von Unternehmen auch vor immer neue strukturelle Herausforderungen. In derart turbulenten Zeiten sind zum einen eine klare Strategie und zum anderen eine effiziente Unternehmensorganisation erforderlich. Um die richtige Strukturentscheidung treffen zu können, sollten Führungskräfte aller Ebenen nicht nur über die erforderliche Erfahrung, sondern auch über das entsprechende Organisationswissen verfügen. Nur so lassen sich agile Strukturen und Prozesse entwickeln, bei denen nicht Silodenken und Bereichsegoismen im Mittelpunkt stehen, sondern eine zielwirksame Zusammenarbeit ohne Effizienzverluste.
Es gibt keinen „One-best-way“!
Das ist keine leichte Aufgabe, die aber gerade in einer Zeit des „business as unusual“ zu einem wesentlichen Teil des Tagesgeschäfts von Führungskräften geworden ist. Dabei gilt der Grundsatz, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt, sondern unternehmensindividuelle Lösungen zu finden sind. Um die Organisation so zu gestalten, dass sie zum betreffenden Unternehmen, seiner Situation, seinen Leistungen, seiner Kultur und seiner Strategie passt, sind einige Fragen zu klären, für deren Beantwortung im Lehr- und Managementbuch „Organisation“ das nötige Grundlagenwissen vermittelt wird, beispielsweise:
- Was können wir aus der Organisationstheorie für die praktische Organisationsarbeit lernen und welche grundsätzlich möglichen Organisationskonzepte gibt es?
- Worauf ist bei der Zusammenfassung von Organisationseinheiten (Konfiguration) und der Gestaltung der formalen und informalen Beziehungen (Koordination) zu achten, damit die Zielstruktur ebenso effektiv wie effizient ist?
- Wie kann bei der Einführung oder der Weiterentwicklung des Prozessmanagements vorgegangen werden und wer ist daran in welcher Form zu beteiligen?
- Warum ist für die Gestaltung des organisatorischen Wandels ein integrativer Ansatz erforderlich und wie wird die Unternehmenstransformation trotz der regelmäßig mit ihr verbundenen Hemmnisse zu einer Erfolgsgeschichte?
- In welchen Schritten lässt sich ein agiles Change-Management entwickeln, um flexibel und proaktiv auch mit sich zukünftig dynamisch verändernden Rahmenbedingungen umgehen zu können?
Ein Blick in die Orga-Toolbox
Die praktische Organisationsarbeit bedarf geeigneter Instrumente, beispielsweise um die Ausgangssituation zu klären, Ziele zu bilden, organisatorische Alternativen zu suchen und zu bewerten und letztendlich sicherzustellen, dass die gewählte Organisationsform auch zielwirksam umgesetzt und gegebenenfalls weiterentwickelt wird. Diese Instrumente und Techniken werden in logischer Abfolge von der Informationsgewinnung und Situationsanalyse über die Zielbildung bis zur Alternativensuche und -bewertung dargestellt und anhand von konkreten Beispielen anschaulich erläutert.
Brush-up für Ihr Orga-Wissen!

Der Lehrbuchklassiker „Organisation“ in seiner 12. Auflage bietet somit das aktuelle und umfassende Wissen zum gesamten Themenbereich – von den Grundlagen über die verschiedenen Struktur- und Prozessalternativen bis hin zum Management des organisatorischen Wandels. Studierende sowie Fach- und Führungskräfte haben in diesem Werk einen kompetenten Ratgeber, der ihr Organisations-Know-how in Studium und Praxis auf den neuesten Stand bringt.